
Spiritualität und Philosophie nehmen
einen grossen Raum in meinem Denken
ein, ja man könnte sogar behaupten, dass ich ein sehr spiritueller Mensch
bin.
Hier möchte ich mich mit
den
einzelnen Formen von "Glauben" und "Erfahren"
auseinandersetzen die mich bisher prägten, oder mit denen ich
mich bisher beschäftigt habe.

Wie die meisten Europäer bin ich
auf dem Boden den Christentums gross geworden, war bis kurz nach meiner
Firmung sogar freiwillig ein regelmässiger Kirchgänger.
Leider fielen mir mit der Zeit immer mehr Diskrepanzen zwischen den
Ausssagen und Dogmen und der Wirklichkeit auf, und als ich das ganze
hinterfragte, blieb nichts weiter als ein Machtapparat, ein
Multinationaler Konzern, der versucht, uns die "ewige Seligkeit" zu
verkaufen.
Aus diesem Grund bin ich auch schon vor längerem aus der Kirche
ausgetreten, die dadurch frei gewordene Summe der Zwangsbeiträge zu dem Verein verwende ich zielführender für eine Patenschaft für ein Mädchen in Tansania, vermittelt über Plan International.

Natürlich habe ich mich in meiner
Jugend auch mit diesem Thema
beschäftigt, fand es aber nach einigen unangenehmen Ereignissen
und Erfahrungen nicht weiter interessant.
Ich befasste mich u.a. mit
Volkswissen aller Art, auch gemeinsam mit
einem Kreis von jungen "Hexen", aber auch z.B. mit dem Werk
des Magiers Aleyster Crowley,
Dieser ist auch durch sein
spezielles Tarot-Deck bekannt, das recht beliebt,
weil mächtig, aber auch nicht ganz ungefährlich, weil mit
höhem Suchtpotential versehen ist.
Im Grossen und Ganzen kann
man meine Erfahrungen als jugendliches
Interesse am Faktor "Macht" an sehen, welcher aber sehr
bald meinen Fokus verlor.

Fußend auf den
spärlichen
Überlieferungen aus der Germanen und Keltenzeit etabliert sich in
letzter Zeit eine immer größer werdende Gruppe von Menschen
unter dem Dach des "Neuheidentums". Es gibt dabei jedoch
zahllose Gruppen und Grüppen.
Gemein ist diesen im
Allgemeinen die Verehrung der Natur in Form von
Gottheiten des männlichen und weiblichen Prinzips an festgelegten
Feiertagen im Jahr, den alten Jahresfesten. Um das Grundbedürfnis nach einem spirituellem Jahrenrythmus zu befriedigen, habe auch ich mich entschlossen, nach eben diesen Feiertagen zu leben.
Ebenso verbindet sie eine
gewisse Übereinstimmung in der Symbolik
(Schwert, Schale, Speer, Dolch, Feuer, etc.), die mir sehr zusagt.
Sehr angenehm ist an diesen
Gruppen, dass sie sich beinahe beliebig,
z.B. zu Ritualen zusammenwürfeln lassen und sich fast automatisch
eine Basis einstellt, auf der alle gemeisam rituell agieren
können, ohne sich gegenseitig zu behindern.
Man kann sozusagen "Das
Süppchen, das jeder für sich
selsbt kocht, mit allen anderen zusammenschütten, und es wird ein
leckeres Gericht ergeben."
Ich selbst sehe mich in dieser bunten Mischung eher der neo-keltischen Ausrichtung zugetan, die Götter eher als polarisierende Kräfte, denn als Personen ansieht. Ich bete auch nichts und niemanden an, sondern nutze die bei einem Ritual frei werdende Energie...

..oder so...
Seit frühester Jugend kann ich Energien erspüren. Dies ist
wohl in meiner Familie ein verbreitetes Phänomen, da auch bereits
meine Großmutter pendelnte, mein Großvater mit der
Wünschelrute umzugehen verstand und auch meine Mutter
Ernergetische Veränderungen wahrnemen kann und recht gut Karten
legt.
So gelang es mir auch bereits vor dem Lesen der Prophezeiungen von
Celestine energetische Veränderungen aufzuspüren und
Störungen im Energiefeld anderer wahrzunehmen und zu korrigieren.
Wie ich später erfuhr scheint dies dem Verfahren von Reiki sehr
ähnlich zu sein, deswegen aboniere ich auch die deutsche Reiki-NG
und bin auf www.reiki-galerie.de
vertreten, ohne selbst in einen Grad
eingeweiht zu sein.

Das Buch "Die
Prophezeiungen von Celestine von James Redfield traf
mich wie in Hammerschlag.
Plötzlich fügten sich Erfahrungen, die ich bisher gemacht
hatte zu einem klaren Bild zusammen.
Hier eine kurze
Zusammenfassung der
9 Erkenntnisse, aber niemand sollte sich dadurch abhalten lassen, das
Buch zu lesen. Es ist echt genial und ich behaupte, es hat mein Leben
verändert.
Mittlerweile sind auch ein
Handbuch
und die 10. Erkenntnis von Celestine erschienen.
Erste
Erkenntnis - Kritische Masse Ein
neues geistiges Erwachen tritt in der menschlichen Kultur auf. Ein
Erwachen hervorgebracht durch eine kritische Masse der Einzelpersonen,
die ihre Lebenszeit als eine Reise erfahren, in der die durch
geheimnisvolle Übereinstimmungen vorwärts geführt werden.
Wir werden uns der Zufälle im Leben bewusst und erleben sie wie
Synchronisations-Erlebnisse. Wenn eine ausreichende Menge von Menschen
ernsthaft beginnt zu hinter fragen, was Leben eigentlich bedeutet, dann
werden sie es herausfinden. Fügungen sind der Teil eines gesamten
Prozesses. Es gibt keine Zufälle. Wir sind alle an wichtigen
Punkten der Evolution.;
einer - alle sind wir das Produkt einer Energie. Wir benötigen
Energie und besorgen Sie uns von anderen durch Kontrolle oder durch
Beherrschen mit Kontroll-Dramen; entweder direkt oder indirekt
über Schuld. Unser Ziel eine erfüllenden Spiritualität.
Auf dem Weg dahin kommt es zu:
Einsicht in eine neuer
Form des Erlebenssie ist intensiver -
anregenderwir kennen den Kern der
Erfahrung nichtwir wissen nicht wie
wir die Momente erhalten können
Aus diesen Vorgängen
entsteht eine innere Unruhe und
Unzufriedenheit, die uns auf unseren spirituellen Weg bringen kann.
Zweite
Erkenntnis - Das Verlängerte Jetzt
Das Erwachende stellt die Kreation einer neuen, kompletteren
Weltansicht dar, die eine fünfhundertjahralte
Hauptbeschäftigung mit weltlichem Überleben und Komfort
ersetzt. Während diese technologische Hauptbeschäftigung ein
wichtiger Entwicklungsschritt war, ist unser Erwachen zu den
Lebensübereinstimmungen gleich einem Öffnen zum realen Zweck
der menschlichen Lebensdauer auf diesem Planeten und zur realen Natur
unseres Universums.
Es gibt das verlängerte Jetzt, die Erweiterung des historischen
Zusammenhangs zu erkennen: d.h. alle Fügungen sind in einem
historischen Zusammenhang wie auch die momentanen Entwicklung in einem
größeren Zusammenhang zu sehen, wir denken systemisch. Das
war in unserer bisherigen Geschichte nicht so.
Das Welt Bild des Mittelalters besagte: Gut und Böse, fast alles
wird über Gott definiert.
Es kommt danach zum Bruch zwischen Wissenschaft und Spiritualität.
Eine sekuläre Weltsicht schließt sich daran an. Die
wirtschaftliche Stabilität soll in dieser Zeit die spirituelle
Stabilität ersetzen. Es besteht die Gefahr, dass das wachsendes
Kapital Spiritualität immer mehr zurück drängt. Es
bleibt uns heute keine Zeit bis zu dem Zeitpunkt zu warten, wo das
Ganze wieder kippt.
Für viele Stress-Kranke heute gilt: sie benutzen ihrer Routine als
Ablenkung von der eigentliche Sinnfrage. Sie wollen die Frage nicht
stellen, warum lebe ich jetzt hier.
Dritte Erkenntnis -Eine Frage von Energie
Wir erfahren jetzt, dass wir nicht nur in einem materiellen Universum
leben, sondern in einem Universum der dynamischen Energie. Alles ist
ein Feld von heiliger Energie, die wir intuitiv erfassen können.
Außerdem können wir Menschen unsere Energie fokussieren,
indem wir unsere Aufmerksamkeit in der gewünschten Richtung
projizieren. Wohin die Aufmerksamkeit geht, fließen Energien.
Andere Energiesysteme können wir beeinflussen und Schritt um
Schritt die Übereinstimmungen erhöhen.
Das Universum besteht aus reiner Energie. Wir sind durch unsere
Gedanken für die Schaffung dieses Universum mit verantwortlich.
Schönheit hebt die gesamte Energie. Die Energie reagiert auf
unsere Erwartungen. Aus der Beschaffenheit der Schönheit, der
Wahrnehmung der Energie-Felder folgt die Transformation. Als Konsequenz
heißt dass z.B. Nahrung aufnehmen, die eine aktive Energie
enthält. An Orte mit besonderer Energie zu gehen, an denen wir
Energie aufnehmen können. Oft sind es Orte, die schon von der
verschiedenen Religionen und Kulten genutzt wurden.
Vierte Erkenntnis -Der Kampf um Energie
Zu häufig schneiden sich Menschen von größeren
Energiequellen ab. Sie fühlen sich schwach und unsicher. Wir
neigen Energie zu gewinnen, indem wir andere manipulieren oder
erzwingen, uns Aufmerksamkeit und folglich Energie zu geben. Wenn wir
andere erfolgreich auf diese Art beherrschen, fühlen uns wir
leistungsfähiger. Aber die Geschwächten kämpfen
häufig wieder, um Ihre Energie zurück zu bekommen. Die
Konkurrenz um scheinbar knappe, menschliche Energie ist eine Ursache
fast aller Konflikte zwischen Menschen.
Man kann die Beziehungen der Menschen auf eine einfache Formel bringen.
Wir Menschen liegen miteinander im Wettstreit um Energie.
Dieser Wettstreit hat Einfluss auf jede zwischenmenschliche Begegnung.
Es beherrscht der Kampf um Macht der menschlichen Beziehungen.
Das Bedürfnis, Kontrolle auszuüben, um Energie
zurückzuerhalten, entsteht in unserer frühestens Kindheit.
Wir haben gelernt, dass das Leben ein Austausch von Energie ist.
Einfach gesagt, verlieren wir Energie, wenn wir den Kampf um
Aufmerksamkeit verlieren. Das führt dazu, dass wir uns dann
schlecht und verunsichert fühlen.
Wir versuchen unsere Energie von anderen Menschen zu beschaffen, in dem
wir Sie manipulieren oder ihre Aufmerksamkeit auf uns lenken.
Gelingt uns dies, bekommen wir wieder Energie. die uns stärkt, den
anderen aber schwächt.
Oft wehren die andern sich gegen diesen Energieraub und es kommt zu
einem Machtkampf.
Hinter der Gewalt steht das Bestreben von Kontrolle oder Beherrschen.
Im Gespräch ist eine Seite stärker, eine Seite schwächer.
Die manipulative Grundhaltung heißt, Sieger sein wollen, keine
Kontrolle verlieren, sich durchsetzen. Das bestärkt die eigene
Position; andernfalls fühlen wir uns geschwächt, wir meinen
Kraft zu verlieren. Es geht in menschlichen Beziehungen meistens darum,
Energie von anderen zu bekommen.
Sobald wir kontrollieren, können wir uns die Energie der anderen
holen. Wir tanken uns auf deren Kosten auf, werden motiviert.
Kontrollstrategien sind:
zunächst ein Freund zu sein,
dann Fehler in einem Verhalten suchen,
das Vertrauen untergraben,
sich mit dem anderen identifizieren.
Vertrauen - Selbständigkeit des anderen abbauen heißt,
jemanden in die Symbiose, Abhängigkeit führen.
Wir fühlen uns schwach. Wir versuchen die Kontrolle zu bekommen,
dann geht es uns besser. Die Schwächen des anderen, geben uns eine
Stärke.
Eine Situation mitbestimmen heißt, wir bekommen Energie
geschenkt. Das kann der andere nicht lange durchhalten, es kommt zu
Machtkämpfen.
Auch wenn sich Energien verflechten, kommt es zu Machtkämpfen.
Eine Form des Machtkampfes ist, psychisch dominiert zu werden, d h.,
den Willen abgeben. Es handelt sich dabei um psychische
Gewaltanwendung. (dies kann in Therapien vorkommen, dem Patienten geht
es dann nicht gut mit der Therapie).
Wenn Energien zwischen Menschen fließen, geht es immer um
energetische Positionen, weniger um rationale Erklärungen.
Fünfte Erkenntnis -Die Botschaft der Mystiker
Unsicherheit- und
Gewalttätigkeiten lösen sich auf, wenn wir
eine innere Verbindung mit göttlicher Energie erfahren. Den
Anschluss an die göttliche Energie beschreiben Mystiker aller
Traditionen. Eine Richtung von Leichtigkeit zusammen mit einer
konstanten Empfindung von Liebe sind der Boden dieser Verbindung. Wenn
dieser Boden anwesend ist, ist die Verbindung real. Wenn nicht, wird
Verbindung zur göttlichen Energie für eine
Machtausübungen nur vorgetäuscht
Im Vordergrund dieser Stufe steht, Kreativität statt Kontrolle zu
benutzen.
Das Universum kann uns mit der notwendigen Energien versorgen, wenn wir
uns ihm öffnen. Die Energie hat den Drang sich in einer
komplexeren Form zu manifestieren. Schwingungen sind nicht in sich
stabil. Die Materie ist konstant, ein Organismus ist immer darauf
angewiesen, Materie zu absorbieren, um die eigene Schwingung
aufrechtzuerhalten. Eine innere Verbindung mit der allgemeinen,
göttlichen Energie zu finden, ist unsere Aufgabe und der einzige
Weg aus dem Machtkampf mit anderen Menschen.
Ein zentraler Punkt dabei ist, ein Bewusstsein für die reine Liebe
zu bekommen. Gemeint ist nicht damit die Liebe für etwas oder
für jemanden, sondern eine konstantes Gefühl, dass alles
andere in ihrem Leben überstrahlt.
Liebe für alles empfinden, was uns umgibt, das heißt die
Liebe zu lassen. Wenn man die Einzigartigkeit und die Schönheit
der Dinge empfindet, wird uns Ihre Energie zugeführt. Wer diese
Form unschuldiger Liebe empfindet, kann sie auch auf dieser Ebene
wieder zurücksenden.
Durch das Erinnern an bereits empfundene Liebe ist es möglich,
sich zu öffnen. Diese Liebe wird nicht praktiziert, um gut zu sein
oder gar als moralisches Prinzip. Wir müssen lernen, uns bewusst
mit Energie (Liebe) aufzuladen, von Energielevel zu Energielevel.
Sechste Erkenntnis -Löschen oder
Überwinden der Vergangenheit
Je mehr wir das erkennen,
woran wir
geschichtlich angeschlossen sind, je mehr werden wir uns aktuell
bewusst, in welchen Zeiten wir leben. Normalerweise verlieren wir die
Verbindung zu unseren Quellen, wenn wir unter Druck sind. In diesen
Zeiten können wir unsere eigene, bestimmte Weise des Diebstahls
von Energie bei anderen Menschen kennen lernen. Sobald unsere
Handlungen in unserem persönlichen Bewusstsein klarer sind, wird
unser Verbindung zu unseren persönlichen Energie konstanter. Wir
können unseren eigenen Wachstumspfad und unsere geistige Mission
entdecken. Wir erkennen unsere persönliche Weise, die wir zur Welt
beitragen können. Dann brauchen wir den anderen nicht mehr
anzuzapfen. Wir sind dann in der Lage unsere Energien aus der
allgemeinen göttlichen Energie zu nehmen.
Nicht immer können wir
unsere
innere Verbindung zur göttlichen Quelle halten. Geschieht der
Verlust, so versuchen wir uns dadurch zu retten, dass wir versuchen
bewusst oder unbewusst andere manipulativ um ihre Energie zu bringen.
Dazu haben wir verschiedene Strategien.
Diese Strategien,
Kontroll-Dramen,
haben wir von unseren Eltern gelernt. Die Kontroll-Dramen nutzten den
Eltern, um von den Kindern die Energie abzuziehen. Die Kinder haben nur
eine einzige Chance, Energie zurückzugewinnen, wenn sie
entsprechend auf elterlichen Kontrollstrategie reagieren. Alle unsere
Reaktionen als Kinder rühren aus der Furcht, dass wir ohne die
Verbindung zu unseren Eltern nicht überlebensfähig sind. Wenn
wir als Kinder Energie benötigen, um uns sicher zu fühlen,
benutzen wir eines der Kontroll-Dramen, von dem wir erfahren haben,
dass es funktioniert.
Diese Manipulationen sind
entweder
aktiv, aggressiv; man erzwingt etwas von Menschen oder passiv, man
versucht Mitleid oder Neugierde zu erregen.
Man kann die Kontroll-Dramen
einteilen in:
Einschüchterer:
Diese Menschen binden die
Aufmerksamkeit und damit die Energie durch Lautstärke, physische
Kraft, Drohungen sowie unvorhersehbare Temperamentsausbrüche an
sich. Er steht immer im Mittelpunkt. In seiner Gegenwart fühlen
sie sich unruhig. Der Einschüchterer ist wahrscheinlich am
weitesten von der allgemeinen Energie abgeschnitten.
Einschüchterer haben als
Ergänzungs-Drama das "Armen Ich", eine extrem passive
Dynamik. Das "Arme Ich" versucht, dem Einschüchterer
Schuld ein zu flösen, damit er seine Angriffe einstellt. Gelingt
diese Form nicht, so versucht der andere sich aggressiv zu wehren.
Vernehmungs-Beamte:
Diese Menschen benutzen ein
Verhör, um die Energie anderer auf sich zu ziehen. Sie versuchen
Fehler zu finden, um zu kritisieren. In ihrer Gegenwart werden sie
befangen und beginnen darauf zu achten, was der Vernehmungs-Beamte tut,
um nicht seine Aufmerksamkeit zu erregen. Dadurch kommt der
Vernehmungs-Beamte zu seiner Energie.
Es besteht die Gefahr, dass
alles,
was sie sagen, irgendwann gegen sie verwandt wird, und Sie werden den
Eindruck nicht los, unter permanenter Überwachung zu stehen.
Als Ergänzungs-Drama
bildet
sich der "Unnahbare" oder auch "das Armen Ich".
Beide Formen achten darauf, dem Nachfragen des Vernehmungs-Beamten zu
entkommen.
Unnahbare:
Diese Menschen versuchen
geheimnisvoll und verschlossen zu wirken. Der andere soll versuchen
herauszufinden, was eigentlich ist. Der Unnahbare bleibt vage, der
andere muss nach fragen, um die Gefühle kämpfen. Sie meinen,
alles selbst erledigen zu müssen, und gebeten nie um Hilfe. Als
Kind wurde Ihnen oft der Wunsch nach Unabhängigkeit und eigene
Identität verweigert. Ihr Verhalten reicht von desinteressiert,
unzugänglich, bis herablassend, abweisend, widerspenstig und
heimtückisch. Bei Konflikten wird der Unnahbare unverbindlich und
verschwindet, das heißt zum Beispiel er hält Verabredungen
nicht ein. Durch seine mysteriöse und verschlossene Art wirkt er
zunächst anziehend und interessant.
Als Ergänzungs-Drama
bildet
sich gewöhnlich der "Vernehmungs-Beamte". Es
können sich auch "Einschüchtere" oder "Arme
Ichs" auf ein Drama erlassen.
Arme Ich oder Opfer:
Diese Menschen versuchen
durch
Mitleid die Energie auf sich zu lenken. Sie glauben unter
Kräftemangel zu leiden, der es ihnen unmöglich macht, in der
Welt aktiv zu werden. Der Druck von außen war in der Kindheit so
groß, dass das Kind an die Gnade appellierte und dem anderen
versuchte Schuld ein zu flößen.
Sie neigen dazu, sich
entgegen
kommend zu verhalten. Danach fühlen sie sich ausgenutzt. Ihre
Verletzlichkeit und Hilfsbedürftigkeit zieht andere erst mal an.
An einer wirklichen Lösung ihrer Probleme sind sie aber nicht
interessiert, dadurch würden sie die Quelle ihrer Energie
aufgeben. Leisteten sie Hilfe, sind sie meistens grenzenlos und
geschwätzig und versuchen die Probleme anderer zu lösen.
Die Armen Ichs festigen ihre
Opferrolle, in dem Sie sich Partner suchen, von denen sie bedroht
werden.
Als Ergänzungs-Drama
bildet
sich der "Einschüchterer" oder der
"Vernehmungs-Beamter"
Siebte Erkenntnis -Agieren im Fluss der
Erkenntnisse
Das Kennen unserer
persönlichen Mission erhöht weiter den Fluss der
geheimnisvollen Übereinstimmungen, während wir in Richtung zu
unserem Schicksal geführt werden.
Zuerst haben wir eine Frage.
Träume und Intuitionen führen uns in Richtung zu den
Antworten. Sie werden uns häufig durch das Wissen eines
anderen menschlichen Wesens zur Verfügung gestellt werden
Sowie der Mensch sich
körperlich entwickelt, gibt es auch eine psychologische und
spirituelle Entwicklung. Die siebte Erkenntnis befasst sich damit, wie
wir diesen spirituellen Entwicklungsprozess unterstützen
können, in dem wir aktiv an der universellen Energie teilhaben.
Wir wachsen, indem wir die
kleineren Fragenstellungen des Lebens verstehen lernen und diese
für uns beantworten. Haben wir für uns wichtige und richtige
Fragen gestellt, so bekommen wir manchmal auf mysteriöse Weise
Antworten. Manchmal stammen die Antworten aus Träumen. Oft
bekommen wir Antworten durch Menschen, die uns begegnen. Wir
müssen nur aufmerksam sein für die Botschaften der anderen.
Achte Erkenntnis -Die zwischenmenschliche Ethik
Wir können die Frequenz
der
Übereinstimmungen erhöhen, indem wir jede Person hervorheben,
die in unser Leben kommt. Vorsicht muss angewendet werden, um unseren
inneren Verbindungen nicht in romantische Verhältnisse zu
verlieren. Andere hervorzuheben ist in den Gruppen besonders
wirkungsvoll, in denen man jeder Energie von anderen vertrauen kann.
Für Kinder ist diese Erfahrung für ihre frühe Sicherheit
und für ihr Wachstum extrem wichtig. Indem wir Schönheit in
jedem Gesicht sehen, erhöhen wir andere in ihrem Selbst und
erhöhen gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit für eine
synchrone Botschaft.
Die Begegnung mit anderen
Menschen
stehen ganz in Focus unserer persönlichen Entwicklung. Es entsteht
ohne Machtspiele eine neue Perspektive für menschliche
Beziehungen. Wir können erfahren, wie wir einander bei unserer
persönlichen Entwicklung behilflich sein können. Es ist uns
möglich, dass wir von jedem Menschen eine Botschaft für uns
annehmen können. Wir wetteifern nicht mehr um Energie. Wir haben
uns mit unserer inneren Energiequelle in Verbindung gesetzt und
können deshalb in einem höheren Kontakt mit den anderen
treten. Unsere romantische Liebe wechselt in eine tiefe Liebe zu allem
Schönen.
Neunte Erkenntnis -Die auftauchende Kultur
Da wir uns alle in Richtung
zu
besten Beendigung unserer geistigen Missionen entwickeln, werden die
technologischen Mittel des Überlebens völlig
automatisiert. Die Menschen können sich statt dessen auf
synchrones Wachstum konzentrieren. Solches Wachstum verschiebt Menschen
in höhere Energiezustände.
Vielleicht ist es diese
Aussicht,
die das Buch und die Themen von Celestine zu solch rasanter Verbreitung
führt.
Sie befasst sich mit den
gesellschaftlichen Konsequenzen aus den vorherigen acht Schritten. Es
besteht die Möglichkeit, dass die gesellschaftlichen Regeln sich
zugunsten aller verändern.
Es könnte eine Utopie
der
Menschlichkeit entstehen, nach der wir im Zeitalter der Automation und
der freien Marktwirtschaft suchen.

Nach all dieser Beschäftigung mit verschiedenen Denkschulen und Arten von Spirtualität bin ich für mich zu dem Schluss gekommen, dass es ein göttliches Wesen nicht gibt. Alles das was ich als Richtig und wichtig erkannt habe, funktioniert ebenso ohne, manches sogar besser. Richard Dawkins' Buch "Der Gotteswahn" war hierzu der letzte Augenöffner.
Ich kann jedoch nicht umhin, eine Kraft festzustellen, die das gesamte Dasein in eine bestimmte Entwicklungsrichtung hin bewegt. eine Drang zur Komplexität, zu höherer Daseinsform, weswegen ich auch Lernen, Forschen und Theoretisieren als eigentlichen Sinn des Lebens sehe, denn vielleicht kommt ja dabei ein winziger Gedanke ans Licht, der uns alle ein Stückchen weiter bringt. Und vielleicht ist es ja auch dies Kraft, die man als Göttlich ansehen könnte, jedoch wäre es genauso sinnvoll die Schwerkraft anzubeten, um sie zu beeinflusssen.
Vielleicht bin ich also doch "nur" ein Agnostiker...
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